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	<title>Culture Industries &#187; Tutorials</title>
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	<description>Do It Yourself</description>
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		<title>Designer Toy Produktion 2.0  – Materialübersicht</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 00:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dropser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren herstellen 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier folgt nun, wie bereits bei der ersten Dokumentation eine ausführliche Auflistung aller von mit verwendeten Materialen mit einer kurzen Beschreibung. In den dazugehörigen Videos wird alles hiervon anschaulich zum Einsatz kommen. I. Das Modellieren &#160; Alufolie und Backpapier Die Alufolie wird in zusammengeknüllten Klumpen als Unterbau für das Modell verwendet. So sichert ihr eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier folgt nun, wie bereits bei der <a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-1/">ersten Dokumentation</a> eine ausführliche Auflistung aller von mit verwendeten Materialen mit einer kurzen Beschreibung. In den dazugehörigen Videos wird alles hiervon anschaulich zum Einsatz kommen.</p>
<div class="alert_info">
<strong>Wieder gilt: Keine Werbung!</strong> Im direkten Vergleich zu bereits verwendeten Materialen, möchte ich hier dennoch einige Empfehlungen aussprechen. Ich hätte sie als ich komplett am Anfang des ersten kleinen Projektes stand auf jeden Fall gut gebrauchen können. Ihr könnt aber natürlich auch völlig andere Marken benutzen oder besser noch: Postet hier eure Erfahrungen mit den besagten oder anderen Materialien, damit auch andere von eurem Wissen profitieren können!
</div>
<div class="alert_warning">
Beachtet unbedingt die Gefahrenhinweise. Die hier vorgestellten chemischen Mittel sind kein Spielzeug!
</div>
<h3>I. Das Modellieren</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Alufolie und Backpapier</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_alu_backpapier.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="size-thumbnail wp-image-1990 alignnone" title="material_alu_backpapier" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_alu_backpapier-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Alufolie wird in zusammengeknüllten Klumpen als Unterbau für das Modell verwendet. So sichert ihr eine zusätzliche, hitzebeständige Stabilität, spart teure Modelliermasse und gewährleistet ein sicheres Durchhärten. Umso dicker die Masse, umso länger dauert dieser Vorgang und umso größer ist die Gefahr das eure Figur sich ausdehnt und Risse bekommt. Wer schon einmal mit Ton gearbeit hat, kennt dieses Problem beim Brennvorgang vielleicht. Das Backpapier dient als sichere Unterlage für eure fertig modellierte Figur. Hier bleibt dank einer speziellen Beschichtung nichts kleben. Vor allem für den Brennvorgang von Kleinteilen ist es sinnvoll.  Solltet ihr eine Modelliermasse verwenden, die an der Luft trocknet, könnt ihr im Prinzip auch darauf verzichten.</p>
<h4>Bastelmesser</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_bastelmesser.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="size-thumbnail wp-image-1992 alignnone" title="material_bastelmesser" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_bastelmesser-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Das Bastelmesser kann überall zum Einsatz kommen. Um kleine Kanten sauber und glatt zu schneiden, Ecken zu entgraten oder filigrane Formen auszuschneiden ist es am nützlichsten. Ein Set, wie auf dem obigen Bild, gibt es für ein paar Euro in 1€-Shops, Bastellädchen oder auch Baumärkten. Auch bei Sonderaktionen der großen Supermarkt-Ketten kann man fündig werden. Durch den Griff liegt es gut in der Hand und mit den auswechselbaren Klingen ist man auf alles vorbereitet. Auch Papertoys lassen sich damit prima ausschneiden. Ein normales Teppichmesser oder ein altes Küchenmesser tut es allerdings ebenfalls.</p>
<h4><strong>Draht</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_draht.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="size-thumbnail wp-image-1993 alignnone" title="material_draht" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_draht-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Draht wird als Skelett bzw. Stabilisierung für euer Modell aus Modelliermasse verwenden. Genauso wie die Alufolie soll er verhindern, dass eure Figur unter ihrem eigenen Gewicht zusammensackt. Viele Modelliermassen haben nur eine begrenzte Beständigkeit bevor sie ausgehärtet sind. Auch ein Transport vom Tisch zum Backofen ist so sicherer. 2mm Stärke kann gut für das Grundgerüst verwendet werden. Ein kurzes Stück kann zudem als <a href="http://www.dropser.de/grafiken/material_drahtstift.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;">Stift für Verbindungen</a> von mehreren Teilen verwendet werden. Ein Zusätzlicher Draht von 0.5-0.8mm kann für Verbindungen des dickeren Drahtes oder als zusätzliche Stabilisierung der Alufolie-Klumpen verwendet werden. Die Alufolie kann sich so mit Sicherheit nicht mehr auffalten und im schlimmsten Fall eure Figur zerstören. Günstigen Draht bekommt ihr am besten in der Gartenabteilung im Baumarkt.</p>
<h4><strong>Füller</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_filler.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1994" title="material_filler" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_filler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Füller (oder Primer) macht eure Figur erst richtig glatt und schließt kleine Lücken zwischen zusammengefügten Teilen. Anders als gewöhnliche Lackfabre legt er sich in kleine Kratzer und Ritzen und glättet so eure Form. Zudem ist er gut schleifbar und ihr könnt so auch bei mehrmaliger Anwendung großflächige Formen euer Figur optimieren. Ich habe mit &#8220;Filler&#8221; von &#8220;Dupli-Color&#8221; gute Erfahrungen gemacht. Auch hier würde ich den Baumarkt oder einen Laden für Autozubehör empfehlen. Mit etwa 10-12€ ist Füller im Allgemeinen etwas teuer &#8211; <a href="http://dropser.de/grafiken/material_fueller_beispiel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;">es lohnt sich aber wirklich</a>!</p>
<h4>Gravurstift/Mini-Bohrmaschine</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/gravurstift.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1996" title="gravurstift" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/gravurstift-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Umgangssprachlich vielleicht besser bekannt als &#8220;Dremel&#8221;, ist ein Gravurstift ein äußerst praktisches Werkzeug. Er ist kein Muss, erleichtert euch aber stellenweise die Arbeit. Mit einem Polituraufsatz kann kann die Figuroberfläche nach dem Schleifen noch etwas optimieren und von kleinen Rückständen reinigen. Auch kann man damit bohren, sägen schleifen oder eben gravieren. Wer vielleicht ohnehin Verwendung für solch ein Gerät hat, sollte sich die Anschaffung überlegen. Ein Gerät mit umfangreichen Zubehörset ist über Amazon oder Ebay bereits ab 15€ zu haben. Auch bei Sonderaktionen in Supermärkten könnt ihr Ausschau nach einem solchen Gerät halten.</p>
<p>Ein kleiner Handbohrer (Ich habe mit dem von &#8220;Army Painter&#8221; gute Erfahrungen gemacht -&gt;Amazon) und ein Microfaser-Poliertuch tun es natürlich ebenfalls &#8211; liegen aber preislich auch schon bei 5-8€.</p>
<h4>Greenstuff/Kneadatite</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_greenstuff.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1997" title="material_greenstuff" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_greenstuff-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Greenstuff ist eine zweikomponentige Modelliermasse, die nach dem Zusammenmischen und einiger Zeit an der Luft, zu einer plastikähnlichen Konsistenz aushärtet. Ich verwende sie für Details oder als Kleber für Verbindungen. Sie wird oft für Umbauten oder das Modellieren von Miniaturen verwendet. Kneadatite ist stellenweise hilfreich &#8211; ihr könnt aber auch getrost darauf verzichten.</p>
<h4>Kleber und Klammern/Zwingen</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_kleber_zwingen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1998" title="material_kleber_zwingen" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_kleber_zwingen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ein guter Alleskleber (Ich bin da Fan von Markenprodukten) eignet sich bestens um einzelne Teile miteinander zu verbinden. Ich arbeite nicht so gerne mit Sekundenkleber, weil dieser mir zu stark schmiert und wenn er an die Finger kommt echt nervig ist. Ein paar kleine Zwingen oder Wäscheklammern könnt ihr zudem verwendet und einzelne Teile bis zur Trockung zusammenzupressen.</p>
<h4>Maßband/Lineal</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_massband_lineal.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2016" title="material_massband_lineal" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_massband_lineal-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ein paar einfache Werkzeuge zum Abmessen eurer Figur, helfen euch nicht nur die geplanten Maße einzuhalten. Ein Geodreieck ist ebenfalls ein prima Modellierwerkzeug. So könnt ihr damit eure Modelliermasse gegen die Arbeitsfläche quetschen und so Formen mit harten Kanten erzeugen. Dadurch, dass es durchsichtig ist, behaltet ihr trotzdem stets den Überblick.</p>
<h4><strong>Modellierbrett</strong></h4>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierbrett.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1999" title="material_modellierbrett" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierbrett-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierbrett_unten.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2000" title="material_modellierbrett_unten" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierbrett_unten-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
</div>
<p>Ebenfalls kein Muss aber äußerst hilfreich ist ein Modellierbrett. So weicht die Masse an euerer Körpertemperatur nicht so schnell auf, da ihr sie nicht permanent in der Hand haltet und ihr könnt besser rund um eure Figur arbeiten ohne dabei Teile am Tisch platt zu drücken. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob es sowas zu kaufen gibt, ich würde aber wenn davon abraten. Mein Modellierbrett habe ich mir aus einer langen Schraube, einem alten Stück Holz, Green Stuff (zum fixieren der Schraube) ein wenig Wellpappe und Panzerband (einfach für alles gut :D) selbst gebaut. Fragt für das Stück Holz einfach mal freundlich in der Holzabteilung eines Baumarktes. Die haben immer Schnittreste da, die sonst ohnehin weggeschmissen werden.</p>
<h4>Modellierwerkzeug</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierwerkzeug.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2002" title="material_modellierwerkzeug" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_modellierwerkzeug-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Als Grundausstattung verwende ich ein alles Küchenmesser um saubere Kanten zu schneiden, ein Modellierwerkzeugset (auch hier kann ich &#8220;Army Painter&#8221; empfehlen -&gt;Amazon), ein größeres, flaches Modellierwerkzeug aus Holz (aus dem Künstlerbedarf) und ein Modellierschlingen-Eigenbau aus einem alten Buntstift, Panzerband und Draht. Letzteres eignet sich super zum glätten und abtragen. Hier kann wirklich vieles zum Einsatz kommen (auch Zahnstocher, alte Stifte, Batterien ec.). Seid hier einfach kreativ. Oft ist eine improvisierte Lösung sogar die beste.</p>
<h4>Schleifpapier/Feilen</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_schleifpapier_feilen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2004" title="material_schleifpapier_feilen" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_schleifpapier_feilen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nachdem eure Figur ausgehärtet ist, kann sie mit Schleifpapier und kleinen oder großen Feilen noch prima angepasst werden. Beim Schleifpapier verwende ich eine 180er Körnung für den groben Schliff, eine 400er für Details und eine 1000er für den finalen Naßschliff. Dann ist eure Figur wirklich nahezu spiegelglatt. Schleiffpapier bekommt ihr am besten im Baumarkt und ein Bogen kostet 50-70 Cent. Die Gröbste, also in meinem Falle die 180er Körnung, würde ich direkt als Rolle kaufen, da sie am häufigsten zum Einsatz kommen wird. Die beiden feineren Varianten eignen sich zudem gut  für das Schleifen der aufgetragenen Schicht Füller. Feilen gibt es ebenfalls im Baumarkt oder bei Supermarkt Aktionen.</p>
<h4>Skizzen/Pappschablone</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_skizzen.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2018" title="material_skizzen" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_skizzen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Es ist stets sinnvoll eine Vorlage eurer Figur parat zu haben, damit ihr etwas habt an dem ihr euch grob orientieren könnt. Hier gibt es viele Möglichkeiten. Ich arbeite mit einer Mischung aus Handskizzen, Reinzeichnungen aus Adobe Illustrator und auch 3D-Modellen. Für &#8220;Grunkey&#8221; habe ich ohnehin eine 3D-Version angefertigt und diese deshalb auch gleich als Vorlage verwendet. Eine Front- und eine Seitenansicht in Originalgröße sauber aufgezeichnet, reicht aber im Prinzip völlig. Manche arbeiten auch völlig frei. Das bleibt euch überlassen. Besonders praktisch finde ich eine kleine Pappschablone eurer Figur (siehe unten auf dem Bild). Diese könnt ihr laufend anhalten, um euer Modell nach und nach anzunähern.</p>
<h4>Super Sculpey</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_supersculpey.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2005" title="material_supersculpey" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_supersculpey-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Super Sculpey ist die beste Modelliermasse mit der ich bislang gearbeitet habe. Sie ist äußerst reißfest, hat eine hohe Beständigkeit und ist trotzdem weich und leicht zu verarbeiten. Zudem kann man sie in wenigen Minuten einfach bei 130°C im Backofen aushärten. Danach hat sie eine Haptik zwischen Keramik und Plastik und ist gut schleif- und lackierbar. Beim Aushärten dehnt sie sich, anders als (Kunst-)ton nicht (sichtbar) aus und auch filigranste Teilchen behalten so ihre Form. Im nicht ausgehärteten Zustand ist sie ewig haltbar. In Deutschland bekommt ihr es am besten über &#8220;Kaupo&#8221;.</p>
<h4><strong>Tücher</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_tuecher.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2027" title="material_tuecher" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_tuecher-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Zum trocken wischen, Hände abwischen, Figur abwischen&#8230;einfach praktisch und sollte immer in der Nähe liegen. Mit einer Rolle Klo- oder Küchenpapier seid ihr bestens gerüstet.</p>
<h4><strong>Wasser</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_becher_wasserl.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2006" title="material_becher_wasserl" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_becher_wasserl-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ein Becher oder ein Glas mit Wasser ist immer Hilfreich &#8211; vor allem für das Naßschleifen. Es sollte immer griffbereit <span style="text-decoration: underline;">aber sicher</span> stehen. Nichts ist ärgerlicher als ein nasser Arbeitsplatz.</p>
<h4><strong>Zange/Seitenschneider</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_zange_seitenschneider.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2007" title="material_zange_seitenschneider" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_zange_seitenschneider-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Diese Werkzeuge braucht ihr primär für den Draht. Den Schneider bzw. die Kneifzange zum Durchtrennen, die Spitzzange zum Biegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>II. Das Abformen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Legosteine</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_legosteine.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2023" title="material_legosteine" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_legosteine-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Legosteine sind super um stabile und der Größe variable Behältnisse für eure Gußformen zu bauen. Durch die Möglichkeit auch die Höhe zu variieren eignen sie sich ebenfalls für den merhteiligen Formenbau.</p>
<h4><strong>Plastilin </strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_plastilin1.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2026" title="material_plastilin" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_plastilin1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Bereits bei meinem ersten Abguss habe ich Plastilin als Platzhalter für den mehrteiligen Formenbau verwendet. Es schmiert zwar etwas ist aber leicht rückstandlos zu entfernen. Ich würde von Super Sculpey als Platzhalter abraten, da dieses sich von eurer Figur schwerer wieder ablösen lässt.</p>
<h4>Silikonkautschuk (OOMOO 30)</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_silikonkautschuk.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2022" title="material_silikonkautschuk" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_silikonkautschuk-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Wie bereits in der Review zum <a href="http://dropser.de/site/2010/07/urban-toy-produktion-2-0-starter-kit-review/">Starter-Kit</a> erwähnt, werde ich diesmal diesen Silikonkautschuk verwenden. Und zwar nicht, weil ich für &#8220;Smooth-On&#8221; arbeite ;), sondern weil er in vielen Foren empfohlen wurde und ich im Preis-/Leistungsverhältnis keinen besseren Silikonkautschuk finden konnte. Vorteile von &#8220;OOMOO 30&#8243; sind seine niedrige Vikosität (ist sehr dünnflüssig), was zu weniger Luftblasen an eurer Form führt und damit unschöne Löcher verhindert. <a href="http://sketchbot.blogspot.com/">Steve Talkowski</a> hat damit zum Beispiel seine &#8220;Sketchbot&#8221;-Figuren <a href="http://www.flickr.com/photos/stevetalkowski/2638785661/in/set-72157619093027270/">abgegossen</a> (hier wurde das nahezu gleiche OOMOO 25 verwendet, welches von der Beschaffenheit her identisch ist, aber schneller trocknet). Ein weiterer Vorteil ist das Mischungsverhältnis zwischen den zwei Komponenten. Bei dem<a href="http://dropser.de/site/2009/12/eigene-urban-toys-herstellen-step-by-step-dokumentation-teil-4/"> letzen Silikon </a>war das der Härter und das Silikon selber. Hier musste man anhand von Prozentangaben ausrechnen, wieviel wovon. Bei OOMOO liegt das Verhältnis bei simplen 1:1 (Volumen). Da kann man nicht viel falsch machen. OOMOO 30 ist nach etwa 6 Stunden vollkommen ausgehärtet und bewegt sich damit im zeitlichen Durchschnitt. Ich habe mit OOMOO 30 durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich denke allerdings, dass jeder Silikonkautschuk sehr gute Abformeigenschaften besitzt. Gravierende Unterschiede liegen hier höchstens bei Preis und Handhabung.</p>
<h4><strong>Trenner</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_trenner.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2028" title="material_trenner" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_trenner-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Trenner trennt zum Einen die beiden Schichten Silikon (bei mehrteiligen Formen) voneinander. Diese Verbinden sich im Zweifel sonst und zum Anderen könnt ihr damit später auch eure Form beschichten, damit diese länger haltbar bleibt. Silikonkautschuk verliert mit der Zeit an eigenen Trenneigenschaften und so kann es nach einiger Zeit passiere, dass Gießharz oder andere Materialien an euer Form kleben bleiben und diese beschädigen. Ich verwende hier Ease Release weil es bei meinem erworbenen Set dabei war. Melkfett oder etwas Öl geht aber im Zweifel auch.  Mit einem richtigen für euer Material empfohlenen Trenner seid ihr allerdings auf der sicheren Seite.</p>
<h4><strong>Versiegler</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_versiegler.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2029" title="material_versiegler" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_versiegler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Versiegler benötigt ihr vor allem wenn eure abzuformende Figur Schweifel (z.B. Ton) enthält. Hier kann es beim Abguss zu Vernetzungsproblemen kommen. Das Silikon härtet beispielsweise nicht aus oder verklebt mit euer Figur. Auch unerwünschte chemische Reaktionen mit bestimtmen Lacken, Farben oder auch Füllern, Spachtelmassen etc. können ebenfalls auftreten. Deshalb sollte man die Figur vor dem Abguss versiegeln. Als Alternative könnt ihr auch Acryllack verwenden. Zumindest wenn ihr Silikonkautschuk zum abformen benutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>III. Das Gießen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gießharz (Smooth Cast 300)</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2010/08/smooth_cast_3001.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="wp-image-795 alignnone" title="smooth_cast_300" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2010/08/smooth_cast_3001-300x255.jpg" alt="" width="150" height="138" /></a></p>
<p>Darüber hatte ich ja <a title="Toy Doku 1.0 - Material" href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-2/">hier</a> bereits kurz etwas geschrieben. Auch Smooth Cast wird oft empfohlen. Es wurde ebenfalls bei<a href="http://www.flickr.com/photos/stevetalkowski/2653337093/in/set-72157619093027270/"> &#8220;Sketchbot&#8221;</a>eingesetzt (siehe auch <em>&#8220;Silikonkautschuk (OOMOO 30)&#8221;</em>). Es trocknet binnen 15min vollständig aus und ist fast  geruchsneutral (und somit in der Wohnung bei offenen Fenster ohne große Geruchsbelästigung anwendbar). Ihr könnt außerdem Farbpigmente einrühren, um die Figuren zu färben. Einsetzen tut das z.b. Sucklord bei <a href="http://suckadelic.com">Suckadelic</a> für &#8220;glow in the dark&#8221; &#8211; Figuren (Das werde ich  dann auch noch irgendwann ausprobieren und dann natürlich hier berichten). Smooth Cast hat, wie &#8220;OOMOO&#8221;, ein Mischungsverhältnis von 1:1. Ist also ähnlich einfach zu handhaben. Es härtet zudem in etwa 10 Minuten aus, was vergleichsweise sehr schnell ist!</p>
<div class="alert_info">
Ein weiterhin empfehlenswertes Polyurethangießharz ist übrigends &#8220;Biresin G26&#8243; bzw. &#8220;G27&#8243;, welches u.a. für <a href="http://www.flickr.com/photos/tesselate/4025022297/in/set-72157620970437283/">&#8220;OAKOR&#8221;</a> von &#8220;Tessetoys&#8221; benutzt wurde. Das liegt hierzulande auch bei günstigen 30€ für 2kg. Zu bekommen ist es unter anderem <a href="http://www.aura-shop.de/biresin.htm">hier</a>. (Wenn jemand Erfahrungen mit dem Shop hat, bitte hier berichten
</div>
<div class="alert_info">
Im Nachhinein würde ich von den <a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-2/">Gießharzen aus dem örtlichen Künstlerbedarf</a> oder Baumärkten für das Gießen von Figuren abraten, da sie viel zu teuer und oftmals schwieriger (Mischungsverhältnis, extrem störender Geruch&#8230;) anzuwenden sind.
</div>
<h4>Gummibänder</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_gummibänder.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2033" title="material_gummibänder" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_gummibänder-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Zum zusammenhalten einer zweiteiligen Form nehmt ihr am besten Gummibänder. Diese sollten allerdings nicht zu stark sein, da sie sonst eure Form deformieren.</p>
<h4>Trichter</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_trichter.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2034" title="material_trichter" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_trichter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ich verwende einen kleinen selbstgebauten Trichter aus etwas Klebeband und Klarsichtfolie, damit bei Gießen nichts danebengeht. Zudem gewährleistet ein Trichter einen regelmäßigen Fluß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>IV.Allgemein</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Becher und Spachtel</strong></h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/messbecher_spachtel.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img title="messbecher_spachtel" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/messbecher_spachtel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Becher benötigt man, um die Komponenten von Silikonkautschuk und Gießharz abzumessen und anzumischen. Ich habe günstige Becher (sogar mit Skala) bei &#8220;Xenos&#8221; entdeckt. Die Gemische ließen sich daraus nach dem Anmischen wunderbar wieder entfernen. Ihr könnt sie also immer wieder benutzen. Einweg-Plastikbecher gehen im Prinzip auch sind aber etwas instabil und lassen sich meist nur 1-2 mal verwenden. Den Spachtel nehme ich zum Anmischen. Ich hatte es sonst mit diesen kleinen Kaffee-Rührstäbchen von McDonalds gemacht aber festgestellt dass diese zuviel Luft in das Gemisch hinzufügen. Das ist ein ähnlicher Effekt wie beim Sahneschlagen. Also umso breiter euer Rührstab, desto geringer die Gefahr von Lufteinschlüssen. Vor allem beim vergleichsweise dickflüssigeren Silikonkautschuk.</p>
<h3>Schutzhandschuhe/Schutzbrille</h3>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_schutzbrille_handschuhe.jpg" rel="shadowbox[sbpost-786];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2036" title="material_schutzbrille_handschuhe" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2012/01/material_schutzbrille_handschuhe-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Ich kann jedem nur ans Herz legen die Finger und Augen zu schützen. Vor allem Gießharz ist aggressiv und allein auf der Fingerkuppe unangenehm, weil es beim aushörten heiß wird. Wirklich schlimmer als Sekundenkleber. Auch eure Augen sollten geschütz sein. Man weiß nie ob nicht doch etwas spritzt und dann sind die hier aufgeführten Chemikalien wirklich gefährlich!</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Designer Toys herstellen 2.0 &#8211; Preview [VIDEO]</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dropser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren herstellen 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[abformen]]></category>
		<category><![CDATA[designer toys]]></category>
		<category><![CDATA[figuren gießen]]></category>
		<category><![CDATA[gießharz]]></category>
		<category><![CDATA[gußform]]></category>
		<category><![CDATA[oomoo30]]></category>
		<category><![CDATA[Smooth Cast 300]]></category>
		<category><![CDATA[super sculpex]]></category>
		<category><![CDATA[Super Seal]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist das erste Video (unten zu finden) im Rahmen meiner geplanten Designer Toy Produktion. Es bietet einen ersten Ausblick auf das geplante Toy und die generelle visuelle Verpackung. Ab jetzt wird es -hier und auf Vimeo/Youtube- regelmäßig Video-Tutorials geben, die nicht nur die komplette Produktion offen legen, sondern auch alle nötigen Informationen für eure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist das erste Video (unten zu finden) im Rahmen meiner geplanten Designer Toy Produktion. Es bietet einen ersten Ausblick auf das geplante Toy und die generelle visuelle Verpackung.<br />
Ab jetzt wird es -hier und auf <a href="http://vimeo.com/cultureindustries">Vimeo</a>/<a href="http://www.youtube.com/user/cultureindustries">Youtube-</a> regelmäßig Video-Tutorials geben, die nicht nur die komplette Produktion offen legen, sondern auch alle nötigen Informationen für eure eigene (Heim-)Produktion und einige Extras bieten werden.</p>
<p>Wenn ihr also schon immer eigene Characters, Figuren etc. herstellen wolltet, seid ihr hier genau richtig. Eine kleine Auflage ist nach diesem Vorgehen bereits unter 100€ möglich und bieten trotzdem eine hohe Qualität. Als Material wird hier Kunstgießharz bzw. Polyurethangießharz zum Einsatz kommen.</p>
<p>Wenn ihr mehr wissen wollt: bleibt dran! :D</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>This is the first video (please scroll down) as part of my planned designer toy production. It&#8217;s an outlook on my intended toy and the general visual concept.</p>
<p>The videos are german language but there will be english subtitles soon ;).</p>
<p>From now on there will be some video tutorials -here and on <a href="http://vimeo.com/cultureindustries">vimeo</a>- that disclose the entire production and provide all necessary informationen for your own (home) production and a few extras.</p>
<p>If you always want to produce your own characters, figures or something similiar, you are absolutely right here. A small edition is cheap and possible in a good quality with the showed method. The material will be resin.</p>
<p>If you want to know more: stay tuned! :D</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34264686?byline=0&amp;color=ff0179" frameborder="0" width="551" height="310"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/34264686">Designer Toys herstellen [I. - Preview]</a> from <a href="http://vimeo.com/cultureindustries">Culture Industries</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="551" height="310" src="http://www.youtube.com/embed/xEmkeuwSa6I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="alert_success">
Über eure Fragen, Ergänzungen und Anregungen freue ich mich immer! Nutzt dazu am besten die Kommentarfunktion oder schreibt mir direkt eine Nachricht.
</div>
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		<title>Eigene Shirts siebdrucken &#8211; Teil I</title>
		<link>http://dropser.de/site/2011/11/eigene-shirts-siebdrucken-teil-i/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 17:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dropser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Siebdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[siebdruck]]></category>
		<category><![CDATA[siebdrucken]]></category>
		<category><![CDATA[t-shirt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist Siebdruck &#8211; Kurz und bündig Beim Siebdruck druckt man wortwörtlich Farbe mit Hilfe eines Rakels durch ein Sieb. Bevor man dies tun kann, werden die Siebe vorerst mit den zu druckenden Motiven und mit Hilfe von einem Siebfüller (meist Photoemulsion) belichtet. Das Motiv wird dabei in schwarz auf Folie ausgedruckt und auf das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Was ist Siebdruck &#8211; Kurz und bündig</h3>
<ul>
<li>Beim Siebdruck druckt man wortwörtlich Farbe mit Hilfe eines Rakels durch ein Sieb.</li>
<li>Bevor man dies tun kann, werden die Siebe vorerst mit den zu druckenden Motiven und mit Hilfe von einem Siebfüller (meist Photoemulsion) belichtet.</li>
<li>Das Motiv wird dabei in schwarz auf Folie ausgedruckt und auf das, mit lichtempfindlicher Fotoemulsion beschichtete, Sieb aufgelegt.</li>
<li>Dann wird das Sieb (bestenfalls mit einer UV-Speziallampe) belichtet</li>
<li>Die Teile des Siebes, auf denen das Motiv auflag und an die so kein Licht gelangen konnte, sind unbelichtet und lassen mit Wasser wieder auswaschen. Der Rest ist unter dem Licht ausgehärtet und hat das Sieb verschlossen.</li>
<li>Das Sieb ist also dort wo das Motiv auflag durchlässig und an den unbelichteten Teilen undurchlässig (siehe Abbildungen unten)</li>
<li>Durch den durchlässigen Teil wird dann mit Hilfe der Rakel das Motiv auf Stoff, Papier, Glas etc. gedruckt.</li>
<li>Mit speziellem Entschichter kann ein Sieb jeder Zeit wieder &#8220;gelöscht&#8221; werden. Ansonsten bleibt das Motiv für extrem viele Druckvorgänge erhalten.</li>
</ul>
<h3>Was benötigt man wofür?</h3>
<p><em>Hier nun ein umfassender Überblick zu Siebdruck. Später wird es auch einige Videotutorials geben, die das hier erläuterte praktisch verinnerlichen</em></p>
<div class="alert_success">
Für die Motivation :D &#8211; Bei einer guten Vorbereitung schafft ihr locker einen gesamten Belichtungs- und Druckvorgang an einem Tag am Wochenende!
</div>
<h4>a. Das Sieb</h4>
<p>Das Sieb besteht zumeist aus einem Alu- oder Holzrahmen, welcher mit Siebdruckgewebe bespannt ist. Auch wenn Holzrahmen hier, aufgrund ihrer Beständigkeit, einen eher schlechten Ruf unter Profis haben, sind sie für den Einstieg und für kleine Auflagen im privaten Rahmen völlig ausreichend. Sie sind zudem meistens mit Klarlack beschichtet und so auch auf eine häufige Benutzung ausgelegt. Ein Sieb hält gut gepflegt ewig und reicht für unzählige Belichtungen und Druckvorgänge.</p>
<p>Siebe bzw. Siebdruckgewebe gibt es in verschiedenen Feinheiten, die immer mit Fäden/Zentimeter angegeben werden. Diese varrieren meist von etwa 30 bis 180 Fäden/cm. Man kann sich dass dann in etwa so vorstellen wie Pixel auf einem Bildschirm. Umso höher die Auflösung (die Fäden/Zentimeter) desto detaillierter das Bild (detaillierter der Druck).</p>
<p>Zusätzlich gibt es verschiedene Fadendicken, die klassisch mit folgenden Buchstabenkürzeln angeboten wurden: S (small; dünn), T (thick, dick), HD (heavy duty, sehr dick) und heute auch in Mikrometern bezeichnet werden.<br />
So sieht das dann aus: 80-31 (Mikrometern) entspricht so etwa 80T. Siebe mit dickeren Fäden verbrauchen etwas weniger Farbe als Siebe mit dünnen Fäden und haben eine höhere Reißfestigkeit. Das ist vor allem im Industriedruck ein wichtiges Kriterien &#8211; für den Heimgebrauch aber problemlos zu vernachlässigen.</p>
<p>Viel wichtiger ist die Feinheit (Fäden/cm) des Gewebes. Für den Textil- also auch Shirtdruck bietet sich ein 43T Sieb an, welches mit 43 Fäden/ Zentimeter etwas gröber ist und so auch auf einem gröber strukturierten Material, wie Stoff, einen guten Farbauftrag liefert. Der beste Kompromiss eben. Würde man Plakate auf Papier drucken, wäre beispielsweise ein Sieb mit 120T besser geeignet.<br />
Oder anders: Auf glatte Oberflächen lässt sich eben viel feiner drucken, weil sie die Farbe besser aufnehmen können als Materialien mit einer groben Struktur (wie Stoff). So nimmt man für das Streichen einer Rauhfasertapete auch eine gröbere Rolle als für glatten Putz, damit die Farbe besser in die Vertiefungen kommt.</p>
<p>Wir reden bei Siebdruckgewebe allerdings von so kleinen Maßeinheiten, dass für das bloße Auge kaum ein Unterschied auszumachen ist. <strong>Ein Sieb mit 43T ist immer noch in der Lage filigranste Formen auf ein T-Shirt zu bringen!</strong></p>
<p>Hier einige Fotos, mit Nahansicht der Siebstruktur. Das Sieb ist ein 43T Textildruck-Sieb von Ebay:</p>
<div class="grid_4">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_01.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1667" title="Sieb - Alurahmen 01" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_01-150x150.jpg" alt="Ein 43T Sieb für den Textildruck" width="150" height="150" /></a>
</div>
<div class="grid_4">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1668" title="Sieb - Alurahmen 02" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_02-150x150.jpg" alt="Ein 43T Sieb für den Textildruck - Nahansicht" width="150" height="150" /></a>
</div>
<div class="grid_4">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_03.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1669" title="Sieb - Alurahmen 03" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_03-150x150.jpg" alt="Ein 43T Sieb für den Textildruck - Nahansicht - Siebstruktur" width="150" height="150" /></a>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="alert_info">
Siebe kriegt man einzeln am besten bei Ebay. Man kann auch versuchen diese selber zu bauen und zu bespannen. Der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis zum Preisvorteil. Ein DinA3 großes Sieb in 43T und mit Alurahmen gibt es bereits für um die 25€ (Bei gebrauchten Sieben möglichst bereits &#8220;entschichtete&#8221; kaufen). Man muss nur ausgiebig schauen. Noch günstiger sind Siebe mit Holzrahmen, die beispielsweise beim <a href="http://www.patchworkshop.de">Patchworkshop</a> für 15-20€ zu haben sind.
</div>
<h4>b. Die Rakel</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_04.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="size-thumbnail wp-image-1673 alignright" title="Siebdruck Rakel" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_04-150x150.jpg" alt="Ein Siebdruck Rakel aus Holz und Gummi." width="150" height="150" /></a></p>
<p>Manche kennen so etwas vielleicht vom Fliesenverfugen. Um die Farbe auf den zu bedruckenden Grund aufzubringen wird eine sog. Rakel benutzt. Ein in Holz oder Metall eingelassenes Gummistück, welches an den Kanten entweder glatt oder rund geschliffen ist.</p>
<p>Beim Rakel ist der wichtigste Faktor die Härte. Gut ist eine mittel-starke Härte mit etwa 85 (Shore; Maßeinheit für Härte von bestimmten Kunststoffen). Kauft ihr eine &#8220;Siebdruckrakel&#8221; oder &#8220;Druckrakel&#8221; ist die Elastizität aber bereits optimal und ihr braucht euch über die Eigenschaften keinen Kopf mehr zu machen. Wichtig ist auch, dass die breite der Rakel größer ist als euer zu druckendes Motiv, damit beim Druck Farbe in alle Bereiche gelangt. Das solltet ihr also unbedingt berücksichtigen.</p>
<div class="alert_info">
Auch hierfür einfach mal bei Ebay umschauen. Holzrakel in 20-30cm Länge reichen für den Einstieg völlig und es gibt sie für um die 15€
</div>
<h4>c. Beschichtungsrinne und Fotoemulsion</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_05.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1677" title="Beschichtungsrinne, Fotoemulsion und Sensitizer" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_05-150x150.jpg" alt="Eine Beschichtungsrinne, Fotoemulsion und Sensitizer für den Siebdruck." width="150" height="150" /></a></p>
<p>Bei der Beschichtung gibt es viele Möglichkeiten, die ich hier nicht alle aufführen will. Mehr mehr erfahren möchte findet im Web sicherlich viele Informationen dazu.<br />
Die Beschichtung, die ich euch hier näher bringen möchte, ist die manuelle, mittels einer Photoemulsion. Das ist eine meist hellgrüne Flüssigkeit, die mit Hilfe einer Beschichtungsrinne beidseitig auf das Sieb aufgetragen wird und unter speziellem Licht aushärtet.</p>
<p>Die Beschichtungsrinne ist eine kleine Wanne aus Metall, welche mit der Fotoemulsion befüllt, an das Sieb angelegt und dann herübergezogen wird. Dabei legt sich ein dünner Film der Emulsion auf das Gewebe.</p>
<div class="alert_info">
In den meisten Sets ist eine Beschichtungsrinne nicht enthalten. Ein Rakel tut es hier bei kleineren Sieben bis DinA3 allerdings auch. Verteilt dazu die Emulsion mit Hilfe eines Löffels in gleichmäßigen Klecksen über das Sieb und rakelt dann schließlich darüber, um die Emulsion großflächig zu verteilen.
</div>
<p>Damit die Fotoemulsion lichtempfindlich wird, muss ein Sensizizer (ist in der Regel dabei) eingerührt werden. Haltet euch dabei 100% an die Vorgaben der Gebrauchsanleitung! Danach ist die Emulsion wirklich sehr lichtempfindlich. Direkte Sonneneinstrahlung oder extrem helles Licht sollten tunlichst vermieden werden. Der Beschichtungsvorgang muss deshalb schnell erfolgen. Ein mittels Rollo oder Jalousien abgedunkelter Raum reicht hier völlig. Bevor ihr beschichtet solltet ihr das Sieb einmal entfetten. nehmt dazu am besten einen Schwamm und etwas Spülmittel und lasst es danach trocknen. Fingerfett und Co. können sonst dafür sorgen dass die Fotoemulsion nicht richtig haftet. Ist das Sieb von beiden Seiten beschichtet, muss es erstmal trocknen. Das muss nun logischerweise auch im Dunkeln von statten gehen. Alle die kein Fenster im Badezimmer haben, können sich nun einmal darüber freuen :D! Für alle anderen ist ein alter Karton, der möglichst Lichtdicht verschlossen werden kann, aber genauso ausreichend (wenn ihr ein Set kauft könnt ihr gleich diesen Karton nehmen). Das Trocknen dauert nun etwa 20-30 Minuten und ist auch leicht zu überprüfen. So sind die noch feuchten stellen dunkler als die bereits trockenen. Auch ein vorsichtiges fühlen mit dem Finger am Randbereich des Siebes kann bei der Beurteilung helfen.</p>
<p>Um das Sieb nach dem Druck wieder mit anderen Motiven belichten zu können, benötigt ihr noch einen Entschichter, der die Emulsion rückstandsfrei von euren Sieben entfernt. Zu jeder Emulsion existiert ein passender Entschichter. Meist wird das Ganze aber bereits im Set verkauft.</p>
<div class="alert_warning">
Fotoemulsion ist giftig. Tragt am Besten Handschuhe beim Auftragen. Die Flüssigkeit ist nicht ätzend, Hautpartien verfärben sich aber nach Kontakt gelb, wenn ihr es nicht schnell herunterwascht.
</div>
<div class="alert_info">
Fotoemulsion gibts ebenfalls bei den besagten Adressen. Achtet darauf eine zu nehmen die extra für den Siebdruck ausgezeichnet ist.
</div>
<h4>d. Belichtungslampe und Motiv</h4>
<p><a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_motiv.png" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="alignright size-medium wp-image-1689" title="siebdruck_motiv" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_motiv-300x100.png" alt="" width="300" height="100" /></a></p>
<p>Nachdem das beschichtete Sieb getrocknet ist, wird es mit eurem Motiv belichtet. Das heißt ihr legt euer Motiv auf Folie ausgedruckt auf das Sieb und fixiert es am Besten mit einer Glasplatte. Das ist wichtig damit kein reflektiertes Licht zwischen euer Motiv und das beschichtete Sieb gelangen kann! Druckt euer Motiv am besten auf Klarsichtfolien aus. Weil dann immer noch etwas Licht durchdringen kann, solltet ihr es in doppeltet Ausführung drucken, dann übereinander legen und mit Tesa zusammenkleben. Nun klebt ihr die Folie mit Tesa auf euer beschichtetes Sieb, damit es nicht mehr verrutschen kann. Euer Motiv muss als 100% schwarzes Negativ angelegt sein. Graustufen und Farben gehen hierbei nicht (direkt). Man kann Grauwerte aber über eine Rasterung erzeugen. Dazu aber im nächsten Teil mehr.Im Belichtungsvorgang sorgt euer Motiv dafür dass dort wo es aufliegt kein Licht an das Sieb gelangt. Dort härtet dann die Photoemulsion nicht aus und lässt sich wieder aus dem Sieb ausspülen. Was zurück bleibt ist euer Motiv auf den nun emulsionsfreien Bereichen des Siebes. Durch diesen freien Bereich wird dann später die Farbe aufgedruckt. Bei mehreren Farben muss jede Ebene als schwarze und einzelne Ebene angelegt und belichtet werden.</p>
<div class="alert_info">
Schaut für die Glasplatte mal in so kleinen billigen Deko-Läden vorbei und kauft am besten einen Glas-Bilderrahmen in Größe eures Siebes. Den Rücken des Rahmens könnt ihr später ebenfalls super als Unterlage für den Druck nutzen und ihr bezahlt meist nicht mehr als 5 Euro.
</div>
<p>Für die Belichtung benötigt ihr bestenfalls eine starke Lichtquelle mit hohem UV-Anteil. Im Sommer ist die Sonne hier also euer bester Verbündeter (Belichtungsdauer 2-5 Minuten). Im Winter und bei schlechten Wetter oder anderen Schwierigkeiten, geht eine Tageslichtleuchte mit etwa 70 Watt oder wenn vorhanden ein Baustrahler genauso gut. Ich hab mit einer Pflanzenbelichtungslampe aus dem Baumarkt (70Watt) gute Erfahrungen gemacht. Hier müsst ihr euch in Geduld üben! Bei der 70 Watt Leuchte dauert das Belichten schon mal 2 Stunden. Ein starker Baustrahler sollte nach etwa 45-60 Minuten das gewünschte Ergebnis liefern. Eine Speziallampe benötigt sogar nur 15-20 Minuten.</p>
<p>Wichtig ist, dass das Licht hier gerichtet auf das Sieb einstrahlt. Also wählt ihr am besten einen Abstand, je nach Größe des Siebes, von etwa 40cm-60cm. Bei dem Emulsionen liegt zudem meist auch eine Angabe zur Belichtungsdauer bezüglich verschiedener Leuchtmittel bei.</p>
<p>Ist euer Motiv fertig belichtet, müsst ihr es nur noch ausspülen. Ein harter Wasserstrahl aus dem Duschkopf ist hier eine gute Unterstützung. Es dauert dann etwas bis das Sieb frei wird. Ihr solltet hier aber auf keinen Fall schrubben oder dergleichen, da ihr sonst die Beschichtung des Siebes zerstören könntet! Haltet das Sieb merhfach gegen das Licht, um zu überprüfen, dass wirklich alles frei ist. Nach dem Auswaschen könnt ihr das Sieb einfach an der Luft trocknen lassen und dann auch schon drucken.</p>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_06.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="size-medium wp-image-1679 alignnone" title="Sieb mit Holzrahmen fertig für 2 farbigen Siebdruck beschichtet." src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_06-300x300.jpg" alt="Sieb mit Holzrahmen fertig für 2 farbigen Siebdruck beschichtet." width="250" height="250" /></a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_07.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1643];player=img;"><img class="size-medium wp-image-1681 alignnone" title="Fertig gesiebgedrucktes zweifarbiges Motiv" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/11/siebdruck_tutorial_07-300x300.jpg" alt="Fertig gesiebgedrucktes zweifarbiges Motiv" width="250" height="250" /></a>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="alert_info">
Auf ein Sieb passen meist auch prima 2 Motive. Mit Kreppband und altem Papier könnt ihr das nicht zu druckende Motiv abkleben und so im Endeffekt Emulsion, Zeit und Geld sparen!
</div>
<h4>e. Die Farbe</h4>
<p>Auch hier gibt es wieder viele verschiedene Möglichkeiten. Ich beschränke mich hier deshalb auf die Farben, mit denen ich bereits Erfahrungen habe. Eine sehr gute Farbe für den privaten Gebrauch zu Hause ist, meiner Meinung nach &#8220;Professional Screenprinting Ink&#8221; von &#8220;Jaquard&#8221; oder &#8220;DekaPrint 2000&#8243;.</p>
<p>Beide Farben sind recht günstig zu haben und haben eine gute Haptik. Das heißt dort wo euer Shirt-Stoff bedruckt ist, fühlt sich dieser trotzdem noch weich an. Das Motiv wird also nicht brüchig mit der Zeit oder wirkt wie ein großes statisches Stück Folie auf dem Stoff.</p>
<p>Auch die Vikosität (also Flüssigkeit) der Farben ist ideal für den Textildruck. Zu flüssige Farbe würde vom Stoff aufgesogen werden und dazu führen, dass euer Motiv aufquillt und verschwimmt. Bei Bedarf sind sie aber auch mit Wasser mischbar, was keine Auswirkungen auf die Beständigkeit beim Waschgang hat. Im Prinzip werden diese Eigenschaften bei für den Textildruck geeigneten Siebdruckfarben aber die Regel sein.</p>
<p>Für die Waschbeständigkeit gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Grundregel lautet: Etwa eine Woche mit dem Waschgang warten. Viele Farben reagieren mit Licht und Luft und härten erst nach einiger Zeit vollkommen aus, auch wenn sie nach etwa einer Stunde oberflächlich trocken sind und nicht mehr verschmieren. Manche Farben müssen zusätzlich kurz mit einem Bügeleisen fixiert werden und wieder andere benötigen einen speziellen Härter, der ein schnelles und sicheres Trocknen gewährleistet. Auch hier hilft es sich schlichtweg an die Gebrauchsanweisungen zu halten. Damit fährt man am Besten.</p>
<div class="alert_info">
Ich habe bereits mit vielen Farben gedruckt. Auch Farben für die eigentlich ein Härter angeboten wird, halten nach einer Woche Wartezeit trotzdem etliche Waschgänge bei 30-40°C aus. Die &#8220;Deka&#8221; und &#8220;Janquard&#8221; Farbe habe ich immer trocknen lassen, nochmal von der Rückseite her gebügelt und etwa 7 Tage mit der ersten Wäsche gewartet. Mein eines Shirt ist bereits über ein Jahr alt (20-30 mal gewaschen; wenn nicht mehr) und das Motiv hat optisch so gut wie nichts an Qualität eingebüßt!
</div>
<p>Beim Drucken ist zudem darauf zu achten das Sieb immer mit Farbe gefüllt zu lassen, damit diese nicht im Sieb aushärtet. Das ist wirklich besonders wichtig, da ihr die Farbe sonst nur noch mit hochaggressiven Chemikalien wieder herausbekommt. Sobald ihr mit dem Druck fertig seid, solltet ihr also das Sieb reinigen.</p>
<p>Für längere Wartezeiten zwischendurch könnt ihr auch mit einer kleinen Sprühflasche einen kleinen Wasserfilm auf das Sieb legen und damit die Farbe feucht halten. Sollte der Farbauftrag bei längeren Druckvorgängen einmal durch bereits verstopfte Teile im Sieb leiden, könnt ihr diese so auch wieder frei kriegen. Wasser aufsprühen und auf ein Stück altes Papier rakeln, reicht hier meistens aus. Danach kann der Druck weitergehen.</p>
<h3>f. Das zu bedruckende Medium und der Druck</h3>
<p>Für den Druckvorgang muss das zu bedruckende Medium fest mit dem Sieb fixiert werden, damit es nicht verrutscht, nichts verschmiert oder ähnliches passiert. Dazu könnt ihr jetzt z.B. den Bilderrahmrücken aus meinem obigen Beispiel nehmen. Beschichtet diesen mit einer leichten Schicht Sprühkleber, zieht das Shirt darüber und spannt es zu den Seiten. Den Rest überlappt ihr nach hinten. Dann klebt ihr die Randbereiche des Siebes mit Kreppband ab, damit keine Farbe an dort eventuell unbeschichteten Stellen durchkommen kann. Ihr könnt das Sieb auch gegen das Licht halten und gucken ob alles was nicht zu eurem Motiv gehört dicht ist. Passt nun das Motiv an euer Shirt an. Markiert euch dazu am besten den Bereiche mit z.B. Schneiderkreide. Druckt dann das Motiv nochmal in selber Größe auf einem Stück weißem Papier aus. Richtet das Motiv dann daran so aus wie ihr es auch gedruckt haben wollt und entfernt das Papier wieder. Dann fixiert ihr das Sieb an euer Shirt auf dem Brett (Rahmenrücken) mit Hilfe von z.B. Zwingen aus dem Baumarkt oder ihr bittet jemanden das Sieb gut fest zu halten. Wichtig ist dass sich während des Drucks nicht außer dem Rakel bewegt!</p>
<p>Dann nehmt ihr mit einem alten Löffel oder einen Spachtel etwas Farbe und streicht sie, von euch aus gesehen, hinter dem Motiv auf. Ihr legt die Gummeseite des Rakels daraufhin hinter die Farbe und zieht diesen in einem 45° Winkel zu euch hin und wieder zurück zum Ausgangspunkt. So dass die Farbe über alle Bereiche des Motivs gezogen wird. Dann wiederholt ihr diesen Vorgang etwa drei mal. Bei dunklen Farben auf hellen Stoffen reichen auch 1-2 Rakelvorgänge aus. Bei hellen Farben auf dunklem Grund bietet sich das grundieren an oder ihr versucht es mit 3-4 Rakelvorgängen. Bei schlecht deckenden bzw. gering pigmentierten Farben, wie Gelb, muss bei dunklen Stoffen grundiert und auch bei hellen Stoffen öfter gerakelt werden.</p>
<h3>g. Mehrfarbiger Druck</h3>
<p>Ich möchte hier nochmal kurz auf den mehrfarbigen Druck eingehen. Dazu benötigt ihr bestenfalls mehrere Siebe oder ihr belichtet zwei Elemente des Motivs auf ein Sieb und klebt dann beim Drucken mit Malerband und altem Papier ab.<br />
Jede Farbe wir in einer Ebene übereinander aufgedruckt. In der Praxis zu Hause kann das so aussehen:</p>
<p>- Motiv für Farbe 2 wird abgeklebt<br />
- Shirt wird fixiert<br />
- Sieb wird aufgelegt; Motiv wird angepasst<br />
- Farbe 1 wird gedruckt<br />
- Motiv für Farbe 1 wird befeuchtet und abgeklebt<br />
- Gedrucktes Motiv (Farbe 1) wird mittels Fön schnellgetrocknet<br />
- Motiv für Farbe 2 wird aufgelegt; Motiv wird angepasst<br />
- Farbe 2 wird gedruckt<br />
- Sieb wird ausgewaschen</p>
<p>Hier ergibt sich nun folgendes Problem, wenn ich mehrere Shirts, zweifarbig und in einem Druckvorgang drucken möchte. Sobald durch den Druck Farbe im Sieb hängt, kann ich dieses nicht mehr einfach so auf das T-Shirt auflegen um es anzupassen, da ich das Shirt sonst mit Farbe beschmieren würde. Ich müsste das Sieb also zwischendurch jeweils auswaschen. Deshalb gibt es hierfür sog. Rondelle. Dort lassen sich bis zu 16 verschiedene Siebe (vielleicht auch mehr) im Kreis um einen Drucktisch passgenau einspannen. Wie sowas aussieht, könnt ihr <a href="http://www.printingplans.com/screenprintingpress.html">inklusive Bauplan hier anschauen</a>. So kann ich ein Motiv in den Ebenen erst genau aufeinander einpassen und dann ohne neu einpassen zu müssen einfach drucken. Das Shirt darf sich hierbei dann natürlich nicht mehr bewegen. Dazu kann auch hier leicht löslicher Sprühkleber verwendet werden oder die Unterlage weist eine spezielle Beschichtung auf.</p>
<p>Der Druckvorgang sieht dann bei 2 Leuten also folgendermaßen aus:</p>
<p>- Shirt wird fixiert<br />
- Farbe 1 wird gedruckt<br />
- Gedrucktes Motiv (Farbe 1) wird mittels Fön schnellgetrocknet<br />
- Farbe 2 wird gedruckt<br />
usw.</p>
<p>Diese Technik erleichtert den Druckvorgang also merklich.</p>
<p><strong>Ihr habt nun genügend theoretisches Vorwissen, um einen eigenen Druck von Shirts vorzubereiten. Wie der genaue Druck und Belichtungsvorgang zu Hause abläuft, zeige ich euch demnächst in Form von einigen Videos. Hier wird alles dann auch einfacher nachvollziehbar sein</strong></p>
<div class="alert_info">
Holt euch für den Einstieg am Besten ein Siebdruck-Set. Ich habe mal mit einem Set für um die 60€ (Ebay oder Patchworkshop) angefangen. Ich konnte damit 5 verschiedene Motive auf Papier (an die 50 Drucke) und T-Shirts (insgesamt 10 Drucke) drucken (Farbe reicht in der Regel sogar für mehr). Ein super Preis-/Leistungsverhältnis, wie ich finde!
</div>
<div class="alert_success">
 Hat jemand bis dato Fragen, Anregungen oder weitere Tipps? Fehlt etwas wichtiges? Dann schreib&#8217; einen Kommentar!
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		<title>Eigene Designer Toys herstellen &#8211; TEIL VI</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 12:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dropser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren herstellen 1.0]]></category>
		<category><![CDATA[Own Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[abformen]]></category>
		<category><![CDATA[designer toys]]></category>
		<category><![CDATA[figuren gießen]]></category>
		<category><![CDATA[gießharz]]></category>
		<category><![CDATA[gußform]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Das Endergebnis So hier nun noch kurz die Präsentation der Endergebnisse. Diese habe ich dann noch mit Acrylfarben bemalt. Dafür kann ich vor allem Farben aus dem Tabletop-Bereich empfehlen. So z.B. die Citadel-Farben von Games Workshop. Diese decken einfach super und rechtfertigen damit auch den recht hohen Preis! Die Figuren sind übrigends etwa 5,5 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="toggle_trigger"><a href="#"><strong>Navigation durch die Dokumentation</strong></a></div>
<div class="toggle_container">
<div class="toggle_block">
<div class="grid_6">
<strong><a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-1">Teil1 [Die Recherche]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-2">Teil2 [Die Materialien]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2009/12/eigene-urban-toys-herstellen-step-by-step-dokumentation-teil-3">Teil3 [Der Prototyp/Das Positiv]</a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/2009/12/eigene-urban-toys-herstellen-step-by-step-dokumentation-teil-4">Teil4 [Der Abguss/Die Gussform]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2011/10/eigene-urban-toys-herstellen-teil-v">Teil5 [Das Gießen]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2011/10/eigene-urban-toys-herstellen-teil-vi">Teil6 [Das Endprodukt]</a></strong>
</div>
</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Endergebnis</h3>
<p>So hier nun noch kurz die Präsentation der Endergebnisse. Diese habe ich dann noch mit Acrylfarben bemalt. Dafür kann ich vor allem Farben aus dem Tabletop-Bereich empfehlen. So z.B. die Citadel-Farben von Games Workshop. Diese decken einfach super und rechtfertigen damit auch den recht hohen Preis!</p>
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<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis01.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1281];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1284" title="endergebnis01" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis01-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1281];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1285" title="endergebnis02" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis02-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
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<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis05.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1281];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1290" title="endergebnis05" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis05-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
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<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis03.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1281];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1286" title="endergebnis03" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
</div>
<div class="grid_4">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis04.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1281];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1287" title="endergebnis04" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/endergebnis04-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
</div>
<p>Die Figuren sind übrigends etwa 5,5 cm groß.</p>
<div class="alert_info">
<a href="http://dropser.de/site/2010/01/preview-fertige-figuren/">Hier</a> noch etwas mehr dazu.
</div>
<div class="alert_success">
<strong>Habt ihr vielleicht auch schon fertige Ergebnisse aus ähnlichen Projekten? Hat euch die Doku geholfen? Dann postet doch hier eure Links dazu rein!</strong>
</div>
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		<title>Eigene Designer Toys herstellen &#8211; TEIL V</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dropser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Figuren herstellen 1.0]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[abgießen]]></category>
		<category><![CDATA[designer toys]]></category>
		<category><![CDATA[figuren gießen]]></category>
		<category><![CDATA[gußform]]></category>
		<category><![CDATA[Oomoo 30]]></category>
		<category><![CDATA[Smooth Cast 300]]></category>
		<category><![CDATA[Super Seal]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun kommen wir zum  elementaren Teil der Produktion - dem Gießen. Hier gilt es einiges zu beachten damit das Ergebnis sich sehen lassen kann.
Wie bereits unter Material beschrieben verwendete ich an dieser Stelle noch ein Gießharz aus dem Künstlerbedarf. Meistens handelt es sich dabei um Polyurethangießharz, welches aus zwei Komponenten besteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="toggle_trigger"><a href="#"><strong>Navigation durch die Dokumentation</strong></a></div>
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<div class="toggle_block">
<div class="grid_6">
<strong><a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-1">Teil1 [Die Recherche]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2009/11/eigene-urban-toys-step-by-step-dokumentation-part-2">Teil2 [Die Materialien]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2009/12/eigene-urban-toys-herstellen-step-by-step-dokumentation-teil-3">Teil3 [Der Prototyp/Das Positiv]</a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/2009/12/eigene-urban-toys-herstellen-step-by-step-dokumentation-teil-4">Teil4 [Der Abguss/Die Gussform]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2011/10/eigene-urban-toys-herstellen-teil-v">Teil5 [Das Gießen]</a><br />
<a href="http://dropser.de/site/2011/10/eigene-urban-toys-herstellen-teil-vi">Teil6 [Das Endprodukt]</a></strong>
</div>
</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>V. Das Gießen</h3>
<p>Nun kommen wir zum elementaren Teil der Produktion &#8211; dem Gießen. Hier gilt es einiges zu beachten damit das Ergebnis sich sehen lassen kann.<br />
Wie bereits unter Material beschrieben verwendete ich an dieser Stelle noch ein Gießharz aus dem Künstlerbedarf. Meistens handelt es sich dabei um Polyurethangießharz, welches aus zwei Komponenten besteht. In der Regel stehen diese in einem ungleichen Mischungsverhältnis zueinander. Bei den Produkten von Smooth-On wie beispielsweise Smooth Cast 300 stehen die Komponenten im Verhältnis 1:1. Das ist natürlich besonders praktisch, da einem bei verschiedenen Mengenverhältnissen aufwendige Mathematik erspart bleibt. Grundlegend ist zu sagen, dass euch Messbecher mit genauen Mengenangaben hier wirklich weiter helfen. Ihr findet sowas oft auch als Set in gut sortierten Bastelläden. Manchmal kann auch ein 1€-Shop oder die Küchen-Abteilung eines Kaufhauses weiterhelfen.</p>
<div class="alert_info">
Genau wie beim Silikonkautschuk haben auch Gießharze unterschiedliche Mischungsverhältnisse, die es für optimale Ergebnisse unbedingt zu beachten gilt! Auch die Raumtemperatur ist entscheidend. Ist es zu kalt, kann es zu unerwünschten Ergebnissen oder einer stark verlangsamten Aushärtung kommen.
</div>
<div class="alert_warning">
Ebenfalls gilt auch hier Handschuhe und am besten eine Schutzbrille tragen. Das Zeug ist teilweise wirklich extrem ätzend und somit nicht ungefährlich! Achten zudem auf eine ausreichende Belüftung.
</div>
<p>Wichtig ist, dass die Gußform möglicht fest fixiert ist, damit kein Harz aus der Form austreten kann. Ich habe Sie deshalb in einem kleinen Schraubstock fixiert. Zwei schwere Gegenstände zu jeder Seite hätten allerdings sicher auch denselben Effekt gehabt. Um die beiden Formteile aneinander zu halten habe ich zwei zugeschnittene Stücke Wellpappe zur Stabilisierung und mehrere kleine Gummies verwendet (anfangs habe ich Isolierband benutzt &#8211; geht auch super!). Hier ist es sehr wichtig dass die Form exakt zusammenhält. Die Wellpappe sorgt hierbei dafür dass die Gummies die Form nicht eindrücken und damit verformen. So wird auch eure Figur nicht verformt.</p>
<p>Nun habe ich mir noch einen kleinen Trichter aus einer alten PET-Flache oder auch einem Tetrapack gebastelt. Schneidet dazu einfach ein Stück aus der Flache und rollt es zusammen. Gaffer-Tape oder auch Kreppband reichen um das Ganze zusammenzuhalten.</p>
<p>Nachdem die Form fertig fixiert war habe ich begonnen die beiden Komponenten des Gießharzes zu vermengen. Dazu können diese kleinen Holzstäbchen zum Kaffee umrühren von McDonalds und Co super praktisch sein! Alte Joghurtbecher oder günstige Plastikbecher aus der Grillsaison, können hier als Gefäß dienen. Wieviel ihr schließlich benötigt ist anfangs erstmal grobes Augenmaß.</p>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_01.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1257];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1263" title="giessen_01" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_01-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1257];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1264" title="giessen_02" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_02-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="alert_info">
Wer es genau nehmen möchte kann einen Messbecher mit beispielsweise genau 100ml Wasser befüllen und dieses dann in die Gußform geben. Die Differenz verrät euch das Volumen der Figur und kann als Richtwert dienen.
</div>
<p>Nun muss alles im Ablauf etwas zügig von Statten gehen. Gießt das vermengte Harz langsam (damit die Luft zwischendurch schon entweichen kann) über den Trichter in die Form. Nach ein paar Durchgängen solltet ihr dafür ein gutes Gefühl bekommen.</p>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_03.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1257];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1265" title="giessen_03" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_03-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
<div class="grid_6">
<a href="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_04.jpg" rel="shadowbox[sbpost-1257];player=img;"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1266" title="giessen_04" src="http://dropser.de/site/wp-content/uploads/2011/10/giessen_04-150x150.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="alert_info">
 Achtet beim Kauf von eurem Harz auf die Vikosität des Harzes. Umso niedriger, also dünnflüssiger, desto weniger Anfällig ist euer Material für Lustblasen. Ein Rasierer der an die Gußform gelegt wird, kann zudem durch die leichte Vibration die Luftblasen leichter nach oben befördern!
</div>
<p>Nun müsst Ihr nur noch die vom Hersteller vorgegebene Zeit abwarten und euch daraufhin über eure erste reproduzierte Figur freuen. Das Ganze könnt ihr dann solange wiederholen bis die Silikonform kaputt ist. Das dauert allerdings in der Regel. Hundert Durchgänge sind meist sicher möglich :D.</p>
<div class="alert_success">
<strong>Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Gießen gemacht? Welches ist eurer Meinung nach ein empfehlenswertes Material oder auch nicht?</strong>
</div>
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