“My Little Adaption”
Die in den 80ern von Habro auf den Markt geschmissenen immergleichen Spielfiguren aus der Reihe “My Little Pony” mal anders interpetiert…
Die in den 80ern von Habro auf den Markt geschmissenen immergleichen Spielfiguren aus der Reihe “My Little Pony” mal anders interpetiert…
Ich hab mir jetzt mal die Mühe gemacht und die Grundform von den Frosty Faces Papertoys als Blanko-Version gearbeitet. Wer Lust hat, kann diese ja gemäß seiner individuellen Vostellungen gestalten. Ergebnisse bitte direkt an culture industries: ci_custom_ice [at]dropser.de
Weitere Variationen der mit “Franky” begonnen Papertoy-Reihe kommen auch bald von mir.
“Die Menschen haben aus Gottes schöner Welt ein Bordell gemacht” (Freier in ACCATTONE, Pasolini, Italien 1961)
von H. Götte
Das Mündungsfeuer der Waffe hört sich nicht nur verdammt nah an, auch scheint es bis in die zweite Zuschauerreihe zu ragen. Der Soldat, der es abfeuert hingegen, gleicht eher einer jämmerlichen Karikatur seiner selbst, einer Action-Figur aus dem Supermarkt zu Kinderzeiten. Die (gar nicht mal so) neue 3D-Technik des Kinos hat Vorteile und Nachteile, die immensen Investitionskosten dieser Entwicklung noch nicht mal mit eingerechnet. Wie die fast schon obligatorische Handy-Neuerfindung im zwei Jahres Takt, passend zur durchschnittlichen Vertragslaufzeit, so hat auch endlich die seit Jahren nörgelnde Kinoindustrie ein neues Alleinstellungsmerkmal, eine Form stofflicher Gebrauchswert, der (noch) nicht die Datenautobahnen als “Schwarzkopie” entlang gleiten kann. Selbstverständlich ist schon aus Gründen der Konkurrenz diese Besonderheit zum Scheitern verurteilt, die ersten “echten” 3D Fernseher bereits für das Frühjahr 2010 angekündigt. [Alles anzeigen]
Bevor ich zum letzen Teil der Urban Toy-Doku komme, hier vorab schonmal ein paar Impressionen der fertigen Figuren inklusive Verpackung…die jetz kürzlich zu Weihnachten unterm Baum gelandet sind
…
Zu den Bildern (v.l.n.r.):
(1) Hier die Verpackung im Enstehungsprozess. Sie ist aus Tonkarton. Das Logo sowie etwaige Beschriftung (die man hier noch nicht sieht) ist per Siebdruck aufgebracht.
(2) Hier die fast fertig bemalten Figuren. Verwendet habe ich dazu die normalen “Citadel” – Acrylfarben von “Games Workshop”. Da ich die Farben auch benutze um Miniaturen zu bemalen und auch schon andere getestet habe, kann ich persönlich sagen, dass ich sie bisher am besten finde. Sie decken gut (Grundierung vorrausgesetzt) und trocknen sehr schnell. Aber bei Farben scheiden sich eh die Geister, also guckt selber womit ihr am meisten zufrieden seid.
(3) So hier das Endergebnis. Wie man sieht hat alles noch Ecken und Kanten. Aber ist halt auch D.I.Y.
.Ohne hier die obligatorische Ausrede nehmen zu wollen, ist es mit zudem nicht gelungen die Wirkung der Figuren in ein Foto einzufangen. Sie sind 5,5cm x 2,5cm groß, wodurch die Farbe im Original auch nicht so unsauber wirkt, wie hier in der Großaufnahme.
(4) Und nochmal das Ganze im Gesamtbild mit fertiger Verpackung.
Nachdem der Prototyp fertig war musste ich ihn jetzt nur noch abformen. Dazu hatte ich mich schließlich für die Eis-Figur entschieden. Das andere Toy werde ich bei Zeiten mit dem -bereits unter “Material” benannten- anderen Silikon-Kautschuk und Gießharz anfertigen und nochmal berichten, wo die (eventuellen) qualitativen Unterschiede liegen.
a. Vorbereiten
Als erstes benötigte ich eine Grundform und nahm ein altes Tetrapak dafür. Ich schnitt mir mit einem Cutter einfach ein Stück daraus, sodass ich vier zusammenhängende Seiten erhielt, die mir als Begrenzungsrahmen dienen sollten. Dazu schnitt ich noch einen etwas größeren Quader aus den ich mit Klebeband als Boden fixierte. Aber bevor ich hier weiter krampfhaft versuche etwas mit Text zu verbildlichen -seht einfach selbst:
Bevor man eine Figur überhaupt gießen kann muss man erst einmal ein “Positiv” erstellen, welches man abformen kann. Ich dokumentiere hier eine Mischung aus zwei verschiedenen Prototypen dafür, da ich erstmal ein paar experimentelle Versuche brauchte um etwas brauchbares herauszubekommen.
Alles begann mit mehreren Skizzen. Diese nahm ich auch als Vorbild für meine plastischen Prototypen. Unten sind ein paar davon zu sehen. Bei der zweiten Skizze machte ich zudem Größenangaben. Ich kann dies im Nachhinein nur empfehlen, da ich es weitaus einfacher fand, etwas nach sich gesetzten Vorgaben zu erstellen, als völlig frei aus dem Kopf.
Hier eine geniale Werbeidee einer indonesischen Zweigstelle der internationalen Werbeagentur “Saatchi & Saatchi” für einen Nasenhaarschneider. Die Reaktionen der Leute sprechen für sich
.
Die Bilder stammen von adsoftheworld. Dort findet ihr hier und hier auch mehr visuelle Eindrücke von dem Ding.
Hier mal eine lustiges Anti-Advergame von “Molleindustria” in dem man auf spielerische Art die ökonomischen Sachzwänge kennenlernt, die ein Großunternehmen wie “McDonalds”, zu unsozialen Handlungen zwingen…;)
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Hintergrunfinfos zu dem Game gibt es hier.
Weitere Flashgames in diesem Stil findet ihr auf der Herstellerseite.
Hier möchte ich einen Überblick über die von mir verwendeten Materialien geben.
Die Herstellerfirmen der Produkte sind rein zufällig! Ich spreche hiermit weder eine Empfehlung aus , noch will ich damit dazu raten genau diese Produkte zu verwenden. Im Gegenteil. Frei nach dem Motto „Hinterher ist man immer schlauer“, würde ich jetzt zum Teil ganz andere Materialien verwenden. Warum und welche, werde ich am Ende des Tutorials erläutern.
In dieser Dokumentation möchte ich zeigen, wie man selber, mit möglichst günstigen und einfachen Mitteln ,Figuren (wie unten auf dem Bild zu sehen) herstellt.
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